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Wie ungestüm war der Beifall, der ihm entgegenklatschte! Auch Buketts wurden ihm zu Füßen geworfen! Es war ein erhabener Anblick, wie der Triumphator mit Seelenruhe die Blumensträuße auf sich regnen ließ und endlich, graziöse lächelnd, eine rote Kamelia, die er aus einem solchen Bukett hervorzog, an seine Brust steckte. So dachte ich, so erklärte ich mir die Lisztomanie.

Heinrich Heine, Essays II


Die Ausstellungen - Die Schauplätze

An mehreren Schauplätzen in Eisenstadt und dem Mittelburgenland – teils unverwechselbaren Originalschauplätzen – widmet man sich im Jubiläumsjahr anlässlich seines 200. Geburtstages dem Leben und Wirken des großen Musikers Franz Liszt. In ihrer Gesamtheit vermitteln die Ausstellungen ein Bild von wesentlichen Lebensabschnitten Liszts und werfen einen Blick auf eine schillernde, facettenreiche Persönlichkeit: Wunderkind und Klaviervirtuose, Bühnenstar und Frauenschwarm, Komponist und Erneuerer der Musik, Europäer, Freigeist und Geistlicher.


Das Wunderkind aus Raiding erobert die Bühnen Europas

Dass die Ausstellungen an Originalschauplätzen aus Liszts Leben ihren Ausgang nehmen, machen sie authentisch und einzigartig. Im Liszt-Haus Raiding, seinem Geburtshaus, werden seine Herkunft und frühen Jahre als Wunderkind thematisiert.
In der Pfarrkirche Unterfrauenhaid, in der Nachbargemeinde Raidings, geht es um die Taufe Liszts, aber auch um die Prophezeiung einer „Zigeunerin“ und die dadurch initiierte frühe Legendenbildung. 

Das Landesmuseum Burgenland in Eisenstadt greift das Thema „Lisztomanie“ auf, die Jahre der mitreißenden Bühnenauftritte und großen europaweiten Konzertreisen, die Franz Liszt zum Superstar und den Begriff „Lisztomanie“ zum geflügelten Wort machen.
Im Haydn-Haus Eisenstadt wird eine Parallele zwischen Franz Liszt als Hofkapellmeister in Weimar und Joseph Haydn als Hofkapellmeister am Hofe Esterházy, aber auch als musikalische Erneuerer gezogen.

In der Burgenländischen Landesgalerie schließlich kommt die Lisztomania 2011 © endgültig im 21. Jahrhundert an. Die Werke zahlreicher europäischer Künstler, die beim eu-art-network Symposion 2010 in der Cselley-Mühle Oslip zum Thema Liszt entstehen, werden zu Jahresbeginn ausgestellt.

Im Diözesanmuseum Eisenstadt widmet man sich Liszts tiefer Religiosität.
Das MUBA - Museum für Baukultur Neutal wird sich dem Thema „Liszt als Freimaurer“ annehmen.
Und im Franz Liszt-Konzerthaus Raiding wird eine Instrumentenausstellung das Thema ergänzen.

Ausstellungen

KSB - Kultur-Service Burgenland GmbH.

Dr. Wolfgang Kuzmits (Geschäftsführung)
Mag. Theresia Gabriel (Ausstellungsbüro)
Dr. Gerhard Winkler (Ausstellungskonzeption)

Glorietteallee 1
A-7000 Eisenstadt, Burgenland
Tel.: +43 2682-719-3112 | Fax: DW 3113
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