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Franz Liszt. The Weimar Sound
Liszts Orchester - sein Instrumentarium (1848 - 1860)

Als Franz Liszt in Weimar tätig wurde, fand er ein kleines, aber durchaus konkurrenzfähiges Orchester vor, das er um neue Instrumente erweiterte. Liszts extrovertierter Klangsinn manifestierte sich auch in seinen fantastischen Orchesterwerken und der Entwicklung neuer Klangfarben.

Sein „neudeutscher“ Orchesterklang führte zu Innovationen: Ein neues Bausystem für die Flöte, Hörner und Trompeten erhielten Ventile zum Spiel chromatischer Passagen, die Ophicleide bei Mendelssohn und Berlioz wurde durch die neu erfundene Tuba ersetzt. Von Berlioz übernahm er die Harfe.

Der Orchesterklang Liszts ist samtig, dunkel und erlebt erst mit dem Einsatz des originalen Instrumentariums seine wirkliche Blüte.

Die Ausstellung zeigt bedeutende Originalinstrumente aus der Zeit von Franz Liszt, die zum Teil nachweislich sogar auch in den Orchestern von Liszt verwendet wurden. Die Instrumente sind spielbar und werden zu einem Großteil bei den Orchesterkonzerten erklingen.

Kuratoren:
Univ. Prof. Martin Haselböck
Univ. Prof. Hermann Ebner

Ort
Lisztzentrum Raiding
Lisztstraße 43, 7321 Raiding


Öffnungszeiten
17. März - 11. November
Montag–Sonntag, 9:00–17:00 Uhr
und während der Konzerte

Eintrittspreise
Freier Eintritt!

Ausstellungen

Information

Lisztzentrum Raiding
Lisztstraße 46
A-7321 Raiding, Burgenland
Tel.: +43 2619-51407 | Fax: DW 22
raiding@lisztzentrum.at